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Eine Traumhochzeit in Hamburg

Wer mich kennt, der weiß, ich bin einfach nicht der schnellste Blogger. Ich komme einfach nicht hinterher. Aber es gibt Hochzeiten, die sind einfach zu schade, um sie nicht zu zeigen. Die Hochzeit von Lena & Bastian war schon vor etwas mehr als einem Jahr und sie war wunderschön.

Bevor ich an diesem Tag  mit dem Fotografieren losgelegt habe, hab mir morgens erst mal den Wind auf der Elbe um die Ohren wehen lassen und habe den Ausblick bei ner Runde auf der Elbfähre 62 genossen. Ich liebe diese Runde einfach. Danach ging es zu Lena und ihren Freundinnenm ins Gastwerk, die dort von Femke Schuh gestylt wurden. Femke hatte extra eine Kollegin mitgebracht, damit auch alle Freundinnen in den Genuss kommen konnten. Bastian hatte sich derweil gemeinsam mit seinem Trauzeugen  angezogen und dann ging es auch schon los zur Kirche. Das hatte sich allerdings als nicht so einfach erwiesen, da die bestellten Taxis nicht zum verabredeten Anleger in Teufelsbrück kamen. Es wurden dann noch Taxis vor Ort bestellt und mit ein wenig Verspätung kamen alle an der Kirche am Markt in Blankenese an. Witziger weise war der Pastor der, die beiden getraut hat, der Pastor der Kirche, in deren Nachbarschaft ich in Barmbek aufgewachsen bin und den ich schon über 15 Jahre kenne. Es war eine entspannte und schöne Trauung und es war ein tolles Gefühl, mal mit einem Pastor zusammenzuarbeiten, der Fotos in der Kirche toll findet und mir vertraut hat, dass ich weiß, was ich mache. In anderen Kirchen und bei anderen Pastoren in Hamburg gibt es ja mittlerweile Fotoverbote in der Kirche… Nach der Trauung gab es einen kleinen Empfang mit verschiedenen Hamburger Kaltgetränken und anschließend ging es gemeinsam von der Kirche zum Anleger in Blankenese und mit der Barkasse auf die andere Seite der Elbe, wo Hochzeitsplanerin Anna Brinkmann schon auf alle gewartet hat. Während die Gäste schon mal vor gegangen sind, haben Lena, Basti und ich noch ein paar Fotos auf dem Weg gemacht. Als wir  an der Villa am Jachthafen ankamen, konnten die Gäste es kaum erwarten, dass gleich die Torte angeschnitten und die traumhafte Candy Bar eröffnet wurde. Beim Empfang konnten alle den wunderschönen Ausblick von der Location auf die Elbe genießen. Später hat dann Michael von der DJ-Agentur getont die Bude eingeheizt. Es war ein super schöner Tag und ich denke gerne daran zurück.

Entspannte Sommerhochzeit im Beachclub

Sommer, Sonne, Strand und die Elbe – das alles hatten Fannie und Viktor auf ihrer Hochzeit und am Abend auch noch einen warmen Sommerschauer. Aber von vorne. Bei sommerlichem Wetter bin ich, vorbei an Wiesen und Schafen, nach Glückstadt gefahren, wo die standesamtliche Hochzeit von Fannie und Viktor im Rathaus stattfand – mit dabei Ihr Hund Hektor, ein süßer Shiba Inu, der sich zur zu Feier des Tages rausgeputzt hatte und eine schwarz-karierte Fliege trug. Nach der Trauung gab es einen kleinen Sektempfang im Raatssaal, bevor alle in Richtung des Strandbades Wedel aufgebrochen sind, einem chilligen Beachclub direkt an der Elbe. Auf dem Weg hatten Fannie, Viktor und ich Zeit für die Portraits. Angekommen am Strandbad waren die Gäste schon da und weitere Freunde gesellten sich dazu. Bei schönem Sommerwetter haben alle den Tag am Strand genossen, mit Cocktails in der Hand in der Strandliege gechillt und ohne jegliche auferlegte Hochzeitskonventionen oder -traditionen die Liebe gefeiert. Selbst der Regen, der später am Abend aufzog hat dem keinen Abbruch getan.  Es war rundum ein richtig schöner und entspannter Tag mit ausgelassener Stimmung.

 

 

Als Hochzeitsfotograf in Lübeck

Steffi und Basti hatten eine wundervolle Hochzeit im letzten Sommer, mit vielen Freunden, einer schönen kirchlichen Trauung und einer wahnsinnig genialen Location direkt an der Trave. Aber von vorne: Wo viele Bräutigame „ausgelagert“ werden, damit sich das Brautpaar vorher nicht sieht, hatten Steffi und Basti ihr Haus aufgeteilt, er war im ersten Stock, während sie im Erdgeschoss von Femke Schuh gesylt wurde. Am besten waren die Situationen, wenn doch mal einer von beiden in den „Bereich“ des Anderen musste und das dann laut angekündigt wurde, damit sich der jeweils Andere so lange irgendwo verstecken konnte. Super. Es müssen eben nicht immer zwei 5***** Hotelzimmer sein. Basti ist dann etwas früher zur Kirche vorgefahren um die Gäste zu begrüßen und vorne am Altar auf Steffi zu warten, die mit einem verdammt schönen, alten Mercedes vorgefahren kam. Die Kirche war so perfekt direkt am Lübecker Stadtpark gelegen, dass alle gemeinsam nach der Trauung und der Gratulation zu Fuß an den See gehen konnten, wo es einen richtig schönen Empfang gab, unter freiem Himmel, mitten im Grünen. Von da sind wir dann auch zum Portraitshoot aufgebrochen. Einen Teil im Stadtpark und dann sind wir weiter zu den Mediadocks um da Fotos zu machen. Direkt auf der anderen Seite der Trave konnten wir schon die Gäste im Schuppen 9. Der Schuppen ist eine richtig tolle Location, super viel Charme eines alten Lagerschuppens und Steffi und Basti hatten den auch noch superschön dekoriert. Ich war hin und weg. Und die Lage, direkt an der Lage und die Möglichkeit für die Gäste direkt an der Kaimauer den Blick zu genießen. Am Abend nach dem Essen hat erst mal die Band des Vaters gespielt und Steffi und Basti haben dazu auch ihren Eröffnungstanz gemacht. Als die Band durch war, hat Mats an den Turntables übernommen und als ich gerade durch war und alles verstaut und eingepackt hatte musste ich hektisch noch mal meine Kamera rauskramen, da alle seine Scooter- und Fußballkumpels angefangen für die zwei „Wonderwall“ zu singen, wie man das aus youtube-Videos von englischen Fußballfans kennt. Ein unfassbar geiler Moment! Gänsehaut.

 

Zwei wundervolle Sommerhochzeiten in Hamburg

Einen der schönsten Tage eines Paares mit der Kamera zu begleiten, ist etwas wundervolles. Ich bekomme tiefe Einblicke in das Leben zweier Menschen. Um so schöner ist es, wenn ich gleich zwei Tage dabei bin, wie bei Lisi und Felix. Die zwei haben die standesamtliche Trauung und die Kirche nicht innerhalb weniger Tage gemacht, sondern im Abstand von wenigen Wochen, um die beiden Tage voll und ganz genießen zu können und keinen Tag im Vorbereitungsstress des Anderen untergehen zu lassen. Am Tag der standesamtlichen Trauung war strahlend blauer Himmel – ein rundum schöner Sommertag für das Ja-Wort im Standesamt Nord. Lisi, Felix, ihre Herzensmenschen und ihr Labrador waren schon vor der Tür und warteten auf ihren Termin, als ich dazu kam. Hamburger Standesämter bestechen ja optisch eher durch ihren „speziellen“ Charme, aber die Trauung war sehr schön und nach den Gratulationen wurden alle von einem Reisebus abgeholt, der eine kleine Stadrundfahrt machte. Unterbrochen wurde die Tour für  zwei Portraitsessions an der Alster und im Hafen.

 

Ein paar Wochen später war dann der große Tag für die kirchliche Hochzeit gekommen. Das Wetter war, typisch Hamburg, sehr wechselhaft – von total grau bis Sonnenbrillenwetter war alles dabei. Felix hatte sich mit seinen Kumpels im Elternhaus in seinem alten Zimmer fertig gemacht. Vis-à-vis  liegt die Wohnung von Lisi und Felix und so konnte ich immer schnell mal beim Anderen reinschauen. Lisi wurde in der Zeit von Anja Goldemann gestylt. Lisis Kleid war eins der tollsten, die ich im letzten Jahr gesehen habe. Ein Traum. Während Felix mit seinen Eltern zur St Johannis Kirche in Eppendorf vorgefahren ist, ist Lisi später mit dem schönen Golf 2 zur Kirche gebraust. Leider hat die Kirche nach 10 Jahren, in denen ich als Hochzeitsfotograf arbeite und regelmäßig dort Fotos machen durfte, mittlerweile während der Trauungen ein komplettes Fotoverbot eingeführt, so dass ich nur beim Rein- und Rausgehen ein paar schnelle Fotos machen konnte. Echt schade, wenn der wichtigste Moment des Tages nicht fotografiert werden darf. Aber die Kirche will das leider so (andere Kirchen handhaben das anders). Als alle für die Gratulation wieder aus der Kirche auszogen, war strahlender Sonnenschein, ein schöner Moment direkt nach dem Ja-Wort. Im Anschluss an den Empfang im Elterlichen Garten, bei dem es frischen Flammenkuchen für alle gab – mega lecker – haben wir uns zusammen mit zwei Freunden zu den Portraits aufgemacht. Unser erster Stopp war die Toast Bar auf Sankt Pauli, wo sich Lisi und Felix kennengelernt haben. Ich liebe es, wenn ich auf die Fotos ein kleines Stück Seele und Geschichte des Paares einbauen kann, es wird dann so viel mehr, als nur irgend ein „cooler Ort“. Passend zur späteren Location der Feier, direkt an der Elbe, haben wir den zweiten Teil der Fotos am Elbstrand gemacht, bevor es dann zu den Gästen in den Altonaer Kaispeicher ging. Es herrschte eine schöne und gelöste Stimmung, einfach einmalig mit dieser Aussicht seine Hochzeit zu feiern. Hafen, Kräne, Elbe Schiffe – das ist Hamburg. Und in dieser Umgebung kann man natürlich auch super Party machen, aber das guckt Ihr euch am besten selber auf den Fotos an.

Lisi und Felix, es war mir eine unglaubliche Freude als Hochzeitsfotograf bei eurer Hochzeit mit dabei gewesen zu sein.

 

Sommerliche Strandhochzeit in Travemünde

Die Ostsee ist für mich ein besonderer Ort. Ich habe dort einen großen Teil meiner Kindheit verbracht, jedes Wochenende mit meinen Eltern im Ferienhaus. Der Geruch in der Luft, der Sand unter den Füßen – da bekomme ich ein „zu Hause Gefühl“, wie ich es sonst nur in Hamburg habe. Kein Wunder also, dass die Hochzeit  von Friederike und Moritz schon vorher zu meinen absoluten Highlights des Jahres gezählt hat. Mit der Villa Mare in Travemünde hatten die zwei sich eine traumhaft schöne Location direkt an der Promenade mit Blick auf den Strand und die Ostsee ausgesucht. Vom direkt nebenan gelegenen Hotel hatte Friederike einen mega schönen Blick über die Lübecker Bucht mit strahlendem Sonnenschein, während sie von Femke gestylt wurde. Moritz hatte sich derweil mit seinen Kumpels in seinem Zimmer fertig gemacht und noch mal das Trauversprechen geübt. Freunde hatten währenddessen in der Villa alles für die freie Zeremonie aufgebaut. Ein besonders schöner Moment war, als Moritz, entgegen der eigentlichen Planung, nicht im Garten bei den Gästen auf Friederike warten konnte, sondern so aufgeregt war, dass er ihr auf der Promenade entgegen ging und sie dann gemeinsam zu den Gästen und der Zeremonie schritten. Oh und die Zeremonie… Die beiden hatten sich gewünscht, dass ihre besten Freunde und Trauzeugen die Zeremonie leiten sollten und das haben sie s0 unglaublich wundervoll und herzlich gemacht. Aus dem Sektempfang wurde schnell ein sommerliches Chillen, Friederike und Moritz hatten Flip Flops für alle besorgt, ein Vater ist mit seinem Sohn in die Ostsee gesprungen, es gab eine Hüpfburg (wie geil ist das denn!) und für die Gäste eine DIY Jutebeuteldruckstation. Auch wenn es noch so chillig war, haben für uns für eine Portraitsession vor, auf und in der Ostsee aufgemacht. Nicht allzu oft höre ich von einer Braut „Sollen wir irgendwie ins Wasser gehen? Sieht das cool aus?“ Äh. Ja! Super cool! Nach einem Schlenker zum Naturstrand kamen wir durch Zufall an einem alten Autohaus in Travemünde vorbei, das mich schon am Morgen angelacht hatte und so haben wir noch mal schnell angehalten, auch wenn es schon etwas knapp mit der Zeit war. Nach dem Essen am Abend konnte ich Friederike und Moritz noch mal kurz an den Strand entführen, um das surrealste Licht einzufangen, das ich seit langem gesehen habe. Und ausnahmsweise hatte ich früh Feierabend, da eine der Trauzeuginnen meine liebe Kollegin Julia gewesen war und die Reportage während der Party mit DJ Omar übernommen hatte. Ich denke so gerne an diese wundervolle Hochzeit, Friederike, Moritz und ihre Gäste zurück. Ich freue mich jetzt schon wieder auf den Sommer und den nächsten Ausflug an die Ostsee.

 

Kathrin - 23. März 2017 - 10:20

Lieber Till, was für grandiose Bilder (wieder mal ;-)).Von Schmunzeln bis Gänsehaut: alles dabei. ich finde, man spürt, dass Du Dich dort wohl gefühlt hast.
… und deshalb dann fliegt auch noch die Möwe in dem Sonnenuntergangsbild genau zur richtigen Zeit vorbei 😀

Liebe Grüße, Kathrin